Ministranten

 

Was wäre ein feierlicher Gottesdienst, was wäre eine katholische Pfarrei ohne Ministranten?

Auch bei uns bereichern zahlreiche Ministranten durch ihren wertvollen Dienst den Gottesdienst.

Etwa ein viertel Jahr nach der Erstkommunion werden die Kinder, die gerne ministrieren möchten, in einem feierlichen Gottesdienst, bei welchem sie das Ministrantenversprechen ablegen und für ihren Dienst gesegnet werden, in die Ministrantengruppe aufgenommen.

Im ersten Jahr treffen sich die „Neuen“ monatlich zu thematischen Gruppenstunden oder üben in der Kirche das Ministrieren. Bei den Mini-Treffen wird z. B. besprochen, was überhaupt ministrieren übersetzt heißt, es werden die Teile des Gottesdienstes besprochen, das Kirchenjahr mit seinen verschiedenen Festen, die liturgischen Farben… und eben alles, was man als Ministrant wissen sollte.

Über das ganze Jahr verteilt treffen sich unsere Ministranten auch zu verschiedenen Freizeit-Aktivitäten.

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Wer ist in den verschiedenen Pfarreien hauptverantwortlich für die Ministranten?

In der Pfarrei „St. Verena“ in Fischen: Peter Müller

In der Pfarrei „St. Georg und Mauritius“ Seifriedsberg: Stefanie Schiegg-Häberle

In der Pfarrei „St. Ulrich“ Obermaiselstein: Heidi Nusser

In der Pfarrei „St. Alexander“ Ofterschwang: Stefanie Schiegg-Häberle

Die Mini-Jahresplanung 2018/19 kann mit einem Doppelklick geöffnet werden.

 

Jünger Jesu“

Das Thema „Jünger Jesu“ beherrschte den Ministrantentag des Dekanates Sonthofen am Samstag, 6. Juli 2019, rund um die Grundschule in Fischen. Das Logo mit dem doppelten „J“ prangte nicht nur auf den hellblauen T-Shirts der rund 200 Mädchen und Buben: Zu einem Erinnerungsfoto stellten sie sich gemeinsam mit ihren Betreuern auch in dieser Form auf dem Schulrasen auf. „Jünger Jesu seid ihr immer – auch wenn ihr ministriert. Heute könnt ihr bei den Stationen erleben, was die Jünger so getan haben“, begrüßte Jugendpfarrer Johannes Prestele die vielen Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit Jugendreferentin Edith Kink und Maria Gobleder.

An verschiedenen Stationen erfuhren die Ministranten im Wettstreit Interessantes über verschiedene Jünger und sammelten Punkte. Die Hörnerdörfer waren dabei mit ihren 49 Teilnehmern stark vertreten. Die Gruppe Fischen I. holte sich sogar am Ende den dritten Platz.

„Die Ministranten sollen an dem Tag merken, dass sie ganz viele sind“, sagte Jugendpfarrer Prestele. Das Gemeinschaftsgefühl und der Spaß stehe im Mittelpunkt der Sommeraktion für die Mädchen und Buben aus den verschiedenen Pfarreien des Dekanates Sonthofen, betonte er.

Die Betreuer der Stationen führten zunächst mit einem kurzen Text in die Geschichte des jeweiligen Jüngers ein. Dann galt es, unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen. Wie etwa bei der „Station Maria“, wo ein Zweierteam eine Kugel auf einem Brett über Hindernisse manövrieren musste oder an der Station „Andreas und Petrus“, wo Figuren aus dem Planschbecken gefischt wurden. Bei einem Bibel– und Religionsquiz unter dem Namen „Thomas“ mussten Kinder sich wie bei der Fernsehsendung „Eins, zwei oder drei“ für die richtige Antwort entscheiden.

Organisiert wurde der Ministrantentag von der katholischen Jugendstelle und vielen ehrenamtlichen Helfern aus dem ganzen Dekanat. Allein von Fischen waren es 35 Helfer, die rund um den Mi-

nistantentag halfen, sei es bei der Stationenbetreuung, beim Kuchenbacken, beim Bierbänkeaufstellen, bei der Leberkäs- oder Getränkeausgabe oder schon im Vorfeld bei der Organisation. Ein besonderer Dank gilt hier unserem Peter Müller!

Nachmittags konnten die Teilnehmer dann bei unterschiedlichen Kreativangeboten mitmachen und Erinnerungsstücke basteln oder sich beim Spielen austoben.

Den Höhepunkt des Tages bildete am Nachmittag der Zug in Ministrantengewändern zur Pfarrkirche St. Verena, wo der gemeinsame Gottesdienst mit P. Joshy und P. Joe stattfand. Wie schon den ganzen Tag über stimmte auch hier die Regie: Die 250 Teilnehmer des Zuges schafften es noch rechtzeitig vor dem drohenden Gewitter, in die Kirche zu gelangen.

Sonnenuntergangsmesse am Riedberger Horn

Zu einer Sonnenuntergangsmesse gehört normalerweise auch die Sonne. Doch die Ministranten samt ihren Eltern, die sich Ende September auf den Weg aufs Riedberger Horn machten, um dort miteinander zur Sonnenuntergangszeit eine Heilige Messe zu feiern, konnten nur noch beobachten, wie die Sonne hinter den Wolken verschwand. Als dann Pater Joshy den Lesungstext von der Verklärung Jesu auf dem Berg Tabor vorlas, in welchem es heißt „und während er redete, warf eine leuchtende Wolke ihren Schatten auf sie“, wurden wir in eine weiße Wolke gehüllt. Diese Umstände machten diese Heilige Messe auf ganz eigene Weise zu einem besonderen Erlebnis. Und als wir gemeinsam ins Tal zurückgingen, da ging es uns ein wenig wie den Jüngern damals: Wir hatten das Gefühl, mit Jesus auf dem Berg etwas Besonderes erlebt zu haben.

Schnitzeljagd der Ministranten

Eine Flaschenpost mit einer Nachricht vom Burggeist der Burg Oberzollbrücke war Startpunkt einer Schnitzeljagd der Ministranten. Gruppenweise machten sie sich auf den Weg, um Hinweise zu finden, Aufgaben zu lösen, Geheimzeichen nachzugehen und schließlich gemeinsam den Schatz am Ende des Weges zu finden. Nachdem der Schatz gefunden und gehoben wurde, wurde ein Lagerfeuer gemacht und gegrillt. Beim Spieleabend im Freien konnten sich die Minis ordentlich auspowern, bevor sie ihre Nachtlager in den Zelten oder im Dachboden des Seifriedsberger Pfarrhauses aufsuchten bzw. aufsuchen mussten, denn wieder einmal waren unsere kleinsten Ehrenamtlichen nicht müde zu bekommen.  Nach dem Frühstück war dann Abholzeit und für viele dann auch Zeit, endlich ein paar Stunden Schlaf zu ergattern.

Ministranten-Fußballturnier

Auch im Jahr 2019 waren die Hörnerdörfer wieder stark vertreten beim Ministranten-Fußballturnier, das von der Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit jedes Jahr organisiert wird. Es wurde gefightet, angefeuert und fair gespielt. Fürs Weiterkommen fehlten am Ende die nötigen Punkte. Doch alle hatten ihren Spaß und nächstes Jahr gibt es wieder eine Revanche ;-).

Vielen Dank an dieser Stelle nochmals allen Helfern, die die Bewirtung in der Halle übernommen haben :-).

Winterzauberabend

Mitten in einem Winterzauberland trafen sich die Minis unserer PG am 11. Januar zu einem Winterzauberabend :-).

Erst machten wir uns auf zu einer Fackelwanderung durch den tief verschneiten Kurpark. Zurück am Pfarrhaus in Fischen gab es an der Schneebar Kinderpunsch und Glühwein (für die Eltern) zum Aufwärmen, Wurst- und Käsesemmeln zur Stärkung und nette Gespräche untereinander.

Im frisch gefallenen Schnee hatten die Kinder ihren Spaß beim Puddeln, Kachelofenbauen, bei einer Schneeballschlacht... .

Am Ende des Abends versammelten wir uns noch im Pfarrheim um einen kleinen Jahresrückblick auf das Jahr 2018 mit all unseren Mini-Veranstaltungen zu machen. Und wir waren uns alle einig: Es war ein vielseitiges Jahr 2018 mit vielen tollen und schönen Erlebnissen.

 

Sonnenuntergangsmesse am Riedberger Horn

 

"Die Natur ist ein Brief Gottes an die Menschen" so sagte Platon vor 2500 Jahren. In diesem Brief dürfen wir Menschen tagtäglich lesen. An manchen Tagen entdecken wir in diesem Brief eine Seite, die uns zutiefst berührt. Solch eine Seite durften die Ministranten und ihre Familien gemeinsam lesen. Sie waren Ende September eingeladen zur Sonnenuntergangsmesse aufs Riedberger Horn.

Nachdem sich alle am Parkplatz eingefunden hatten ging es erst einmal zu Fuß aufs Riedberger Horn. Inmitten einer fantastischen Bergkulisse und einer Sicht bis zum Bodensee schmeckte die Gipfelbrotzeit allen doppelt so gut! Um 18.00 Uhr feierten wir dann gemeinsam eine Sonnenuntergangsmesse. Die Sonne, die sich während des Gottesdienstes unter den Wolken hervorschob, das atemberaubende Farbenspiel und das gemeinsame beten, singen und feiern machte diesen Gottesdienst zu einem unvergesslichen Erlebnis!

Mini-Rom-Wallfahrt 2018

 
Vor dem Petersdom
Vor dem Petersdom
Kolosseum
Kolosseum
im Petersdom
im Petersdom
ganz nah am Papst dran
ganz nah am Papst dran
St. Paul vor den Mauern
St. Paulus vor den Mauern
Party an der Spanischen Teppe
Party an der Spanischen Treppe
in Assisi vor St. Francesco
in Assisi vor St. Francesco
St. Francesco in Assisi
St. Francesco in Assisi
Abkühlung
Abkühlung
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Ministranten-Rom-Wallfahrt

Alle vier Jahre sind Ministranten aus aller Welt nach Rom zur internationalen Ministranten-Wallfahrt eingeladen. Heuer war es wieder soweit.

Wir, 23 Jugendliche aus unserer Pfarreiengemeinschaft und Gemeindereferentin Stefanie Schiegg-Häberle, machten uns Ende Juli auf den Weg in die ewige Stadt.

Gleich am ersten Tag erwartete uns einer der Höhepunkte unserer Reise, der Petersdom. Die Memorialkirche des Apostels Petrus beeindruckte durch ihre Größe und ihre Pracht. Natürlich wollten wir auch die gewaltige Kuppel des Petersdoms, mit einem Durchmesser von 42 Metern, besteigen. 551 Stufen brachten uns auf die Laterne der Kuppel von wo aus wir einen fantastischen Rundumblick über Rom hatten. Zu Fuß ging es dann an diesem ersten Tag, bei 36° Grad, am Tiber entlang, am Forum Romanum und dem Kolosseum vorbei bis wir schließlich abends mit platten Füßen die Lateranbasilika erreichten in welcher die Diözese Augsburg zum Eröffnungsgottesdienst eigeladen hatte.

Der zweite Tag in Rom stand ganz unter dem Zeichen des Papstes. Viele Stunden vor dem offiziellen Beginn der Papstaudienz waren wir schon auf dem Petersplatz um einen möglichst guten Platz zu ergattern. Wasser zum Trinken und Wasser aus den Schläuchen der römischen Feuerwehr war an diesem heißen Tag existenziell. Als dann um 18.00 Uhr endlich der Papst kam, war die Begeisterung riesengroß. Nach der Papstaudienz feierten die Ministranten mit Papst Franziskus eine Vesper. Voller schöner Eindrücke ging es abends wieder zurück in unsere Pilgerherberge „Casa Srilli“.

Am dritten Tag besuchten wir die Basilika „St. Paul vor den Mauern“, die an der Stelle gebaut wurde, an der der Apostel Paulus 67 n. Chr. als römischer Bürger enthauptet wurde, und die Basilika „Santa Maria Maggiore“, die älteste Marienkirche Roms aus dem Jahre 432.  Nachmittags besichtigten wir die Katakombe „Domitilla“ und erfuhren dabei, dass Katakomben Grabstätten waren, die die Christen in den ersten drei Jahrhunderten auch als heimliche Treffpunkte nutzen. Dass die Spanische Treppe bis heute ihre Anziehungskraft nicht verloren hat konnten wir abends erleben. Hunderte Ministranten versammelten sich dort um zu feiern, zu singen und sich zu `batteln`. Natürlich waren wir auch mit von der Partie, waren wir doch mit den Ministranten aus der PG Grünten und der Pfarrei Wertach eine beeindruckend große Truppe. :-)

Nun brauchten wir aber Erholung. Deshalb hieß es an unserem letzten Tag in Rom`Baden im Albaner See`. Erfrischt und erholt schauten wir uns abends dann noch Trastevere an, ein altes römisches Judenviertel, nahmen an dem Abendgebet der dortigen Gebetsgemeinschaft Sant Egidio teil und verabschiedeten uns schon mal in Gedanken von Rom.

Am Freitag den 3. August hieß es dann schon wieder Koffer packen. Mit einem langen Zwischenstopp in Assisi, dem Geburts- und Wohnort des Hl. Franziskus,  und einem schönen Abschlussgottesdienst in den Gewölben der Basilika St. Francesco schlossen wir unsere Reise. Die Nacht wurde wieder im Bus verbracht, so dass wir pünktlich am Samstagmorgen mit einem großen Rucksack voller schöner Eindrücke im Allgäu ankamen.

An dieser Stelle noch allen Spendern ein herzliches Dankeschön für ihre Unterstützung!

Jahresausflug der Minis 2017

 

"Über dem Himmel" - so lautete das Motto unseres heurigen Ministranten-Jahresausfluges.

Denn erst einmal ging es am 16. Juni nach Kempten in die Jugendkirche "opensky". Jugendpfarrer Oliver Rid plus Team erwarteten die neugierigen Minis, und nach einer kurzen Begrüßungsrunde lernten sie mit Hilfe eines abwechslungsreichen Stationenlaufs die angrenzenden Räume der Jugendkirche kennen.

Der zweite Teil unseres Ausflugs führte uns zwar nicht ganz "über den Himmel" aber zumindest über die Baumwipfel von Scheidegg. Der Baumwipfelpfad im Westallgäu war unser nächstes Ziel. Bei strahlend blauem Himmel erkundeten die Minis die verschiedenen Pfade, Rutschen und Geschicklichkeitsparkoure in luftigen Höhen oder vertrieben sich die Zeit auf dem Abenteuerspielplatz, den Klettergerüsten, dem Barfußpfad oder beim Ziegenfüttern.

Die Nacht der 1000 Spiele

Ende April war das Seifriedsberger Pfarrheim ganz im Besitz der Ministranten. Vom Keller bis zum Dachboden waren die Minis zu finden. Mit Isomatten und Schlafsäcken hatte sich ein jeder nach dem Ankommen gleich mal ein Schlafplätzchen gesichert.

Das mit dem Schlafplatz hätte sich der ein oder andere sparen können, denn in dieser Nacht wurde eh kaum geschlafen. Dafür wurde aber gespielt, gespielt und nochmals gespielt. Bei verschiedensten Gruppenspielen wurde gefightet, getanzt, getobt und gelacht. Zwischendurch gab es zur Stärkung noch eine leckere Mitternachtssuppe.

Vielen Dank an dieser Stelle den großen Minis für die wunderbare Betreuung der Kleinen!